Live Reviews
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04.03.01 Zwickau/ ALARM Das
perfekte Sonntag-Abend-Konzert! D O O M M E T A L ! Ein Dreierpackage
der Extraklasse wartete auf eine kleine verschworene Zuhörerschaft
von 35 Leuten. Wer noch nicht in Doommood war, wurde von DREAMING aus
Zschopau perfekt eingestimmt. Das Trio um Sandro Uhlmann, der auch bei
SUBVERSION zockt, war musikalisch nicht weit von CROWBAR entfernt und
schüttelten tonnenschwere Riffs aus dem Ärmel. Die Anwesenden
wussten das zu schätzen und DREAMING hinterliessen einen guten
Eindruck.
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10.05.02 Doomdance over Nuremberg/KV Um ein Haar wäre mir dieses Underground-Event entgangen, hätte nicht das archaische Medium der Mundpropaganda Schlimmeres verhindert (dank Kurt bzw. Serkan!)). So konnte ich dann doch noch zusammen mit gerade eben mal 40 weiteren Metallköpfen drei Deutschländer Doomkapellen im Rahmen dieses Minifestivals im KV beiwohnen. Zum letzten Male, liebe Leser: Thou shalt support thy underground music scene! Also, schämen und das nächste Mal nichts wie hin! Da waren zunächst mal Well Of Souls aus Ulm, die simplen, aber effektiven Doom Metal, der hin und wieder an die guten, alten Trouble gemahnte, zum Besten gaben und spätestens als die Schwaben ihre Version von Sabbath` "Sweet Leaf " anstimmten, war eigentlich alles klar. Danach dann Mirror Of Deception, ebenfalls aus Baden-Württemberg angereist, dieses Mal allerdings aus Göppingen, die ihre unorthodox-gewöhnungsbedürftige Version von Doom Metal mit zum Teil deutschen Texten zwar ohne ihren eigentlichen Leadsänger darbieten mußten, sich dabei aber mehr als achtbar aus der Affäre zogen. Dann zu guter Letzt noch Dreaming, ein Trio aus der Nähe von Chemnitz, bei dem der Basser wegen seines "Pentagram"-Basses und stylishen St- Vitus-Shirts und nicht zuletzt der Drummer mit seinem Schnauzbart gleich zu Beginn Pluspunkte einfahren konnten. Ihr schicksalsschwerer Sound dabei mittenmang zwischen The Obsessed und vielleicht Monster Magnet und ein Sänger/Gitarrist mit Jello Biafra-ähnlicher Stimmlage, besorgten den Rest und entließen schließlich zu tüchtig später Stunde die Zuhörerschaft in die dunkle Welt. Jochen Dirk "Bacchus" Konz from Rock City News
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07.02.03 Doom Shall Rise Triensbach(Crailsheim) /Turnhalle DREAMING liessen von 20:40 bis 21:25 die Zeit still stehen. Die Formation zählt mit Mirror of Deception zur Speerspitze im deutschen Doom. Ihre Heimat ist das westsächsische Erzgebirgsstädtchen Zschopau, das derzeitige Dorado des deutschen Doom. Was auch immer Sandro, Tommy und Thomas anpacken - es strotz nur so vor Charme und Charisma. Manchmal schimmern in ihrer Musik Parallelen zu Saint Vitus durch. Aber DREAMING sind absolut eigenständig. Sie sind spröde und versprühen trotzdem eine unglaubliche Wärme und Frische. Und welche Gruppe besitzt schon zwei gleichwertige Vokalisten? Der eigentliche Mann am Mikro ist der agile Sandro, doch auch der kauzige Tom greift immer öfter zu selbigem. Beide sind verschärft gut. Meine Landsmänner starteten ihren Auftritt mit dem treibend-zynischen "Jesus Halaxna". Lichteffekte ganz in Weiss sorgten für souverän-kühle Transparenz. Und die Lautsprecher glühten endlich. Weiter ging es mit dem hymnischen "Branded". Das Zusammenspiel funktionierte straff und kompakt. "Treadmill" entfaltete eine düster-gespenstig Szenerie. Mit der "Mathilda Mother" folgte die extrem gute Pink Floyd-Interpretation. Und immer wieder eingestreut wurde das Markenzeichen des Trios, die unverhofften, markerschütternden Schreie. Das sehnsüchtige "Hello" schloß sich an. Ja, und schließlich gab es die unverzichtbare Verehrung der Doom-Ikone Saint Vitus: "Mindfood", der Vitus-Monolith... <aaarrrggghhh> geil, geil... supergeil!!! Gar besser als das Original!? Noch ein Tribut gefällig: "Born too late" wurde angestimmt... aber DREAMING beliessen es bei einer Kostprobe. Schließlich haben sie auch reichlich eigenes Material. Ein paar neue Stücke wurden präsentiert, die ich noch nicht kannte. Sandro verriet mir später, daß bis zum Sommer ein neues Album draussen sein soll. DREAMINGs Erstwerke 'Smirten Proben' und 'Tý Vølý' waren lange Zeit mit meinem heimischen Equipment fest verrostet. 'Tý Vølý' zählt zu meinen 30 Lieblingsscheiben. Heute sah ich die Helden das erstemal in Aktion. Und sie waren noch großartiger als auf Silberling. Ich genehmigte mir das erste Bier: leckeres Franken-Bräu für mickrige 2 Steine. Mario "Heiliger Vitus" Voland
Unknown
to me but now one of my favourite bands of the festival, played second.
DREAMING (www.dreamingmusic.de.vu/) is a German band from Zschopau,
that exists since 1993 and have released one album called "Tý
Vølý", together with some demos etc.. Sandro
(g/v, and he also plays in Subversion), Thomas Becker (dr) and Thomas
Schulz (b/v, also Weed In The Head) play a kind of hymn to Black Sabbath
and Witchfinder General. But there is a difference. The songs, being
heavy in tune for just a 3 piece, are played with more
bitter
happiness. And that makes the band quite a bit different than the previous
called upon bands. They kick of with "Jesus Halaxna". "Branded"
followed. "Treadmill" is maybe the darkest and most gloomy
song of the set. "Mathilda Mother" is a free interpreta- tion
of Pink Floyd, flowing over in "Hello". And the first cover
of the night : "Mind-Food", originally played by the mighty
Saint Vitus! As well performed as welcomed! When the tunes of "Born
To Late" hit the crowd, we are all deceived since we get new song
to digest. DREAMING is a band that fully surprised me. The power of
this compact trio is Lords Of Metal
Weiter ging es mit Dreaming aus Sachsen. Ich hatte ja von einigen Bands auf dem DSR eine Menge erwartet, aber Dreaming waren mir bislang sträflicherweise unbekannt. Der Sound des Dreiers ist stark 70er lastig, groovig und strotzt vor Einflüssen der alten Helden Sabbath und Vitus. Nach kurzer Gewöhnungsphase ließen einen die eingängigen Riffs von Gitarrist und Sänger Sandro Uhlmann nicht mehr los und spätestens mit dem mächtigen und zurecht gefeierten Saint Vitus Cover "Shooting Gallery" hatten die Sachsen sowieso gewonnen. Darauf wurde auch noch kurz "Born too late" angespielt, aber dann doch wieder zu eigenem Material übergegangen. Schliesslich haben Dreaming auch da einiges zu bieten, denn Songs wie "Homage" und "Treadmill" vom 99er Debutalbum haben zweifellos Klasse. Spätestens jetzt ist mir auch klar, dass Zschopau die deutsche Doom Hochburg ist, denn nicht nur Dreaming kommen daher sondern auch die am nächsten Festivaltag noch zu erwartenden Weed in the Head und Subversion, bei denen ebenfalls Dreaming Leute beteiligt sind. (VO) Metalspheres
Pünktlich zu DREAMING, die ihren Platz mit SUBVERSION getauscht hatten und deshalb schon am Freitag spielten, hatten wir dann aber den Weg in die kultige Turnhalle von Triensbach gefunden. Leider war mir die Band vorher noch kein Begriff (was allerdings bei den meisten Bands des 2-Tages-Doom-Marathons der Fall war), dennoch gefiel mir der leicht an SAINT VITUS erinnernde Sound ganz gut. Ihre Verehrung von eben jener Doomlegende bezeugten DREAMING dann auch in Form einer Coverversion von "Mind-Food". Als Auftakt war's ganz gut, wenn auch noch kein wirklicher Höhepunkt, obwohl mich der Gig auf die CDs der Band neugierig gemacht hat. (Joe) Ancient Spirit
DREAMING was the first band I liked, although their debut album doesn't mean that much to me, but they've got their own vibe. They seem to be authentic and their sound was doomier, than the bands before. And another important thing was, that this three-piece was aware of the ROCK, instead of playing gay Power Metal. No, I'm no homophobic or against gay men....hahaha. The band plays a St. Vitus cover, too and they performed solid and tight. Well done! Cosmic Lava |
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09. 11. 04 Autumn Of Doom - Obereuerheim/ Eiche Wesentlich traditioneller ging es dann mit den deutschen Doomern von DREAMING weiter. Die Sachsen, die immer auch wieder gerne total unterbewertet werden präsentieren sich aber allen Unkenrufen zum Trotze sehr engagiert und konnten somit auch einige Matten zum schütteln bringen. Das vorgestellte Material konnte zudem, genau wie das bisher Veröffentlichte Album vollends überzeugen. Blood Chamber Die Sonne geht im Osten auf... Auf meine Landsmänner DREAMING hatte ich mich ganz besonders gefreut. Leider verhinderten es meine geschrotteten Nackenwirbel, die Gruppe aus den tiefen Wäldern des sächsischen Erzgebirge doomtanzend zu unterstützen. Ich genoß Dreaming im Stillen aus der dunkelsten Ecke des Groten Zaal heraus. Zwei neue Songs, das vitusmäßig rauh-herzliche "Butts in the Bottle" und der extrem zähe Kriecher "Creeping Forward", gingen als Auftakt gleich ganz tief unter die Haut. Der Klassiker "Treadmill" schloß sich an. Die in schlichten weißen Shirts steckenden Sandro Uhlmann (vc/g), Thomas Schulz (bs/vc, mit kultigem Tollwuet-Logo), und Thomas Becker (dr), agierten wie gewohnt entwaffnend bescheiden, ohne Firlefanz auf´s Nötige reduziert. Vor Beginn hatten sie erfahren, daß ihr Auftritt von 45 Minuten auf 40 zusammengestutzt wurde. Das an dieser Stelle geplante hymnische Intermezzo mit Pink Floyd´s "Mathilda Mother" mußte weichen. Und beim eindringlichen "Hello" gab´s zu allem Verdruß Probleme mit Viersaiter Tom´s Mikro. Die Jungs nahmen´s hin und liessen mit dem brandneuen "Blurred Truth" einen weiteren Doom Rocker allererster Sahne aus den Lautsprechern krachen. Sandro verdedelte das Stück, sich förmlich in sein Instrument hineinschraubend, mit geilsten Stromgitarreneffekten. Noch zwei Neunummern, zwei düstere Neunummern, beendeten die Darbietung von Dreaming: das zweistimmig gesungene "Way Home" und der im Finale instrumental ausufernde Schwerblüter "Birth means Defeat". Anstelle des 2003 beim Doom Shall Rise zelebrierten, rockigen Retro-Charme, ist in die Welt von Dreaming eine gewisse Grimmigkeit getreten. Die neuen Stücke schleppten sich schwer durch den Bühnenstaub und wirkten enorm drückend. Das Volk applaudierte lautstark, und etliche der 150 anwesenden Doomster forderten "Weitermachen!" - Die Zeittabelle ließ es nicht zu (18:15 - 18:52). Eins bleibt: Dreaming zählen mit den 11 Jahren ihrer Existenz nicht nur zu den Methusalems, sie sind in meinen Augen die taffesten Oldschool Doomer am deutschen Doomhimmel! Heiliger Vitus Mit leichten Stoner Rock (????? Ed.) und Black sabbath-Einflüssen ging es weiter. Die drei Jungs von DREAMING aus Zschopau brachten wie immer souveränen Doom vom feinsten auf die Bühne, der das immer zahlreicher werdende Publikum knapp 40 Minuten lang begeisterte - Die ersten Nackenmuskeln lockerten sich und Haare flogen. Ancient Spirit |