Reviews

 

The Flying Revolverblatt #22, 8/2001: "Mit Dreaming kommt eine Old School Doom Band aller erster Güte aus den Tiefen des Erzgebirges. Klar erinnert vieles an St. Vitus und Gefolgschaft, dennoch sollte man diesem Werk ein paar Durchläufe gönnen... dann nämlich offenbart sich Tý Voloeý mit sehr guten eigenen Songs und hervorragender Produktion, die eine Anschaffung auf jeden Fall lohnenswert machen. Hier stimmt einfach alles. In klassischer Triobesetzung eingespielt, drückt einen die Gitarre immer tiefer in den Sessel und die Rhythmusfraktion hat so einen geilen Groove, dass man sich überhaupt nicht vorstellen kann, dass die Band noch keinen Plattenvertrag hat. Nicht zuletzt die eindringliche Stimme des Sängers verleiht der Scheibe das nötige Quentchen Eigenständigkeit. Hätte hervorragend ins Hellhound-Labelprogramm gepasst, aber das is ja nich mehr, leider. GeeBee

Noisepoint 2002: Das erste im NOISEPOINT besprochene Bootleg…an official bootlegged rehearsal. Hierbei handelt es sich um die Record-Releaseparty von DREAMING's Debut-Album mit dem unaussprechlichen Namen... Da die Band eh eher weniger bis selten auf die Holzbretter steigt, um good old Germoney vom good old Doom zu überzeugen, handelt es sich hier um eine nicht nur kleine Rarität, wenn auch mehr von ideellem Wert.
Die Sache wurde einst am 1.Oktober 1999 im HIGHPOINT Zschopau fabriziert und aufgenommen, Sound ist sehr akzeptabel, zwar keine Wohnzimmer-Blas-Atmosphäre, dennoch und gerade deswegen authentischer als jedes Hightech-Hochglanz-Machwerk. Ein spartanisches Cover liegt der Scheibe auch noch bei.
Geboten wird eine knapp 70minütige und ungeschnittene Show, die mit "stream train attack" beginnt und mit "mindfoot", 'nem SAINT VITUS-Cover endet. Zahlreiche Schmankerl und übliche humoristische Ansagen füllen dieses Album recht schnell und retten trotz der doomigen Länge die Kurzweiligkeit vor dem Ersticken. Der Großteil der Kompositionen stammt natürlich vom DREAMING-Album mit dem unaussprechlichen Namen...nur mit einem Song, "candlesmoker", gedenkt man der Tatsache, dass man mal 'ne Demo-Band war...
Fünf Koffer-Versionen müssen dann auch noch sein, neben der bereits erwähnten von den Gods of Doom fallen dann noch MASTERS OF REALITY und zweimal PINK FLOYD ins Repertoire, wobei mir bei letzteren allerdings meine Unbildung verwehrt, die Songs irgendwelchen Alben zuzuordnen...namentlich benannt wären das "mathilda mother" und "the nile song". Tja, und da man mit allen Doom-Bands gut kann, waren natürlich MIRROR OF DECEPTION auch dabei, mit deren Barden man Urwald Speckmann ("Mein Name iescht Schpeckmann, und iesch bien derr MASTER!") für seine frevelhafte "children of the grave"-Version zu entthronen suchte...BLACK SABBATH...mit Versing-und-lach-Touch...
Im Anschluss an diese Show folgten dann auch noch MIRROR OF DECEPTION...offiziell mit eigener Tongewalt.
So was will man öfter mal hören...fragt die Band, ob's noch ein paar Kopien gibt. Oder geht uns auf's Schwein, damit wir denen gleiches tun und unsere Regale mit DREAMING vollstellen.


Tý Vølœý….
…was immer das auch heißen mag, klingt jedenfalls interessant. Hat aber nicht unbedingt was mit Effekthascherei zu tun, denn das, was sich hinter der Umschreibung befindet, braucht keine Schleichwerbung. Und dass DREAMING schon eine ganze Weile existieren, merkt man spätestens beim Lesen der Bio, aber auch beim Hören der Mucke, denn diese ist spielerisch top.
Lupenreiner Doom, zäh und schwer. Leider muss ich sagen, dass Doom nicht unbedingt meine Spezialstrecke ist. Soll nicht heißen, ich hätte da keinen Bock drauf, sondern eher, dass ich zu SAINT VITUS & Co. bisher nie den Bezug hatte. Eigentlich frevelhaft.
Auf der Scheibe nun acht schwere Geschütze. "The world beyond" glänzt durch eine Hommage an BLACK SABBATH, denn am Ende des Stückes werden das Riff aus "heaven and hell" und das Lead von "paranoid" verwurstet. Ansatzweise Melodielinien und Soli verschönern den zähen Grundrhythmus, Monotonie hier ein Fremdwort und doch gewollt. Gesang ist durchweg clean, etwas getragen und klagend, manchmal mit Background, mal richtig zweistimmig. "Branded" kommt am Beginn etwas tänzelnd daher, um dann wieder in den doomigen Trott zu verfallen, ein beschwingter und heiterer Grundton, der sich dennoch hält und in einem an Stoner Rock erinnernden Finale gipfelt. Für mich der Anspieltip der Scheibe. Das folgende "Jesus Halaxna" ist ungewohnt treibend. Ein weiterer Höhepunkt ist das etwas hymnenhafte "Mathilda mother", ist auch eine Coverversion, von wem, bin ich überfragt... "By a hair´s breadth" ist noch ein hammermäßiger Abschluss, den man auch hier NOISEPOINT kurz mal anchecken kann.
Das Tape glänzt zwar nicht so durch hervorragenden Sound, stammt aber schon aus dem Jahre 1994. Noch mal sechs schleppende Granaten. Für Tape-Collector und Doom-Fetsichisten unumgänglich.
Die Album ist auch als LP erschienen, sehr gut aufgemacht und 180g Vinyl. Vom Tape haben wir auch noch ein paar Kopien. Die Tonträger sind alle etwas rar, was heißt, auch schwer limitiert. Daher nicht zu lange überlegen.

smegma

HORRIBLE EYES No. 1 Absolut nonkonform ist diese Scheibe der Zschopauer Band DREAMING; Uralt-Doom Metal, wie er noch nichtmal in den Siebzigern modern gewesen sein kann. Kaum vorstellbar, das "Ty Voloey" erst 1999 aufgenommen wurde... Jedenfalls, ich mag DREAMING! Sänger Sandro merkt man zwar die fehlende Ausbildung an, dadurch wohnt seiner Stimme aber etwas sehr Eigenständiges inne, das DREAMING etwas ursprünglich-unverfälschtes Gesicht verleiht. Sie ist bar jeden Wohlklangs, hat nur Platz für klagende Depression, die perfekt zur größtenteils schwermütig-rockenden Musik paßt. Die Anzahl der Bands, die diesen Sound heute noch kreieren, dürften schnell gezählt sein. Schon allein deswegen sind DREAMING wertvoll.

Ronald

ROCKHARD, 6/2000 …There must have been some chronomatrical particles left over at the last Star Trek episode which blasted DREAMING right back to the early 70’s, the era where Black Sabbath started to define Doom Metal. …the riffs they used are in such a way catchy and significant that you have to question yourself why no one else discovered these logic melodies before… …I guess all of you doom-freaks out there should know what to do if good music means a lot to you.

Aardschok, 6/2000 …DREAMING schrijft neerslachtige, plechtige muziek, maar kijkt duidelijk verder dan de neus van de meeste stoner- bands lang is... Het zoemende, Iommi- achtige gitaargeluid duwt DREAMING soms richting Black Sabbath, maar de band klinkt wel optimistischer dan zijn meeste doom- collega’s. ...Tý Vřlśý is... een oprecht album van drie muzikanten, die na een bestaan van zeven jaar uit hun seventies- invloeden enen redelijk eigen geluid hebben weten te distilleren…

PSYCHEDELIC #6, 2/2000: "...their new doom-seventy-shalala-groove songs from their debut CD "Tý Vř lś ý " were really catchy and I loved to see them play..."

BRAINTICKET RECORDS, Mailorder 01/2000: "German traditional doom metal along the lines of St. Vitus/Witchfinder General"

LEGACY #5, 01/2000: "...a kind of psychedelic sound like Black Sabbath in the 70’s."

DOOM RECORDS, Mailorder 10/1999: "DREAMING- Ty voloey CD...Super Heavy DOOM with Monsterous SAINT VITUS Style Riffing..."

SLOW RIDE, Issue #4, 7/1999: "...easy- rolling, mostly mid- tempo DOOM- Metal that´s catchy as all hell..."

PSYCHEDELIC #4, 3/1999: "...and I think, it´s really cool, the result is superb. Here we have 8 excellent songs reminding me on ST. VITUS, ...the band is very compact, live too, so I recommend you to listen to the hypnotic DOOM- Hymns."

HEAVY oder was!?, 5/96, Doom Report #2: "...minimalistic, but effective old- school- doom in pure culture..."

 

Live

Zwickau/ Alarm

Rock City News

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Lords Of Metal
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Autumn Of Doom  Heiliger Vitus
Blood Chamber
  Ancient Spirit

 


                                            
                                               
            Interviews

Reflections Of Doom #5 1995 (printed/ copied zine)

Psychedelicfanzine #1 1998 (printed/ copied zine)

Noisepoint 05/01 (e-zine and more)

Horrible Eyes 05/01 (printed zine)

Vampster 11/02 Doom Shall Rise Special (e-zine)